Willkommen im Max-Reger-Institut (MRI),
der zentralen Reger-Forschungsstätte

Regers Leben und Werk einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen, ist oberstes Ziel des Max-Reger-Institut, das dem Fachmann wie dem interessierten Laien gleichermaßen offen steht. Die umfangreiche Sammlung und Bibliothek machen das Max-Reger-Institut zu einer Fundgrube für jeden Interessierten.

 

 

Kommende Veranstaltungen

Samstag, 7. August 2021, 18:00 Uhr
Serenadenkonzert im Innenhof des Max-Reger-Instituts
mit dem Grancelli Quartett und Musik für ein bis vier Celli

Samstag, 18. September 2021, 18:00 Uhr
Serenadenkonzert im Innenhof des Max-Reger-Instituts
mit dem Athos Ensemble und a cappella-Quartetten
Eintritt frei, Anmeldung erbeten an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wettbewerb: Faszination Orgel

Der Wettbewerb „Faszination Orgel“ ist die Zentralveranstaltung zum „Instrument des Jahres 2021“ – der Orgel. Er findet vom 09. bis 11. Juli 2021 statt und wird gemeinsam vom Landesmusikrat Baden-Württemberg und vom Landeskantorat Nordbaden in der Christuskirche Mannheim veranstaltet. Im Finale des Wettbewerbs ist ein Werk von Max Reger Pflicht. Es sind insgesamt drei Preise ausgelobt, dazu Sonderpreise des Max-Reger-Instituts und der Karg-Elert-Gesellschaft.

Neu erschienen: Fritz Buschs dirigiert Musik des 19. Jahrhunderts in Kopenhagen 1950/1

Werke von Franz Schubert, Felix Mendelssohn Bartholdy und Gioachino Rossini ergänzen die Dokumentation von Fritz Buschs Zusammenarbeit mit dem Statsradiofoniens Symfoniorchester in Kopenhagen - eine unvollständig Interpretation der großen C-Dur-Sinfonie von Schubert (leider ohne das Finale) ist verhältnismäßig unbekannt. Außerdem erklingen Mendelssohn Bartholdys Italienische Sinfonie und Rossinis Ouvertüre zur Oper Semiramide.

Erhältlich bei Pristine Classical

Neu erschienen: Fritz Buschs amerikanische Beethoven-Aufnahmen 1942–1950

Rechtzeitig zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens am 17. Dezember schließt Pristine Audio seine Gesamtschau der Sinfonien des Jubilars unter der Leitung von Fritz Busch mit den Sinfonien Nr. 1 und 5 aus Chicago bzw. New York ab, zusammen mit dem Violinkonzert, gespielt 1942 von Adolf Busch sowohl in der New Yorker Studioproduktion als auch dem fast zeitgleich entstandenen Live-Mitschnitt aus der Carnegie Hall.

Neu erschienen: Fritz Buschs legendäre Wiener Beethoven-und Haydn-Aufnahmen 1950

Im Oktober 1950 ging Fritz Busch nicht nur ins Schallplattenstudio für das heute vergessene Label Remington, um Beethoven und Haydn einzuspielen; mit den Wiener Symphonikern konzertierte er auch mit Beethovens Siebter Sinfonie. Als weiterer Beitrag zum Beethoven-Jahr werden nun diese Einspielungen in neuer Restaurierung bei Pristine Audio vorgelegt.

Neu erschienen: Giuseppe Verdis La forza del destino aus Edinburgh aus Fritz Buschs Todesjahr 1951

Frisch restauriert aus dem Hause Pristine Audio erscheint nun Giuseppe Verdis La forza del destino - Fritz Buschs letzte Aufnahme vom Edinburgh Festival 1951. Spätestens seit den 1920er-Jahren machte sich Busch als Exponent der Verdi-Renaissance verdient, nicht zuletzt auch durch Aufführungen von La forza del destino, das 1926 in einer Neuübersetzung von Franz Werfel in Dresden Premiere feierte. Arturo Toscanini kam extra nach Dresden angereist, da auch in Italien die Oper nur selten aufgeführt wurde.

Neuer Podcast zur Entdeckung der Reger-Handschriften in der Prager Konservatoriumsbibliothek

Regers Werke für Solostreicher op. 131a-d sind Musterbeispiele „musikalischer Vereinzelung“. Die Entdeckung der verloren geglaubten Handschriften in der Bibliothek des Prager Konservatoriums stellte 2019 eine kleine Sensation dar, in deren Folge eine Neuedition für den Carus-Verlag entstand, die im Laufe des Jahres 2020 in vier Einzelheften veröffentlicht wird.

Zum Podcast auf Vimeo

Konzert am 10. September

Auch das zweite Konzert im Innenhof der Alten Karlsburg am Donnerstag, 10. September war ein großer Erfolg. Das Trio Aleksandra Manic (Violine), Jinhee Kim (Viola) und Eyal Heimann (Violoncello) spielte Schuberts Streichtriosatz D. 471 und Regers Streichtrio d-Moll op. 77b. Für sommerliche Konzerte ist die Akustik des Innenhofes bestens geeignet, wovon sich die abermals zahlreich erschienenen Zuhörer überzeugen konnten.

Konzert mit Trio Mikado am 4. August

Endlich wieder ein MRI-Konzert im Innenhof der Alten Karlsburg: Am Dienstag, 4. August, spielte das Trio Mikado die Serenade G-Dur op. 141a von Max Reger. Zuvor waren waren das Divertimento B-Dur KV 439b Nr. 3 von Mozart und Variationen über „La ci darem la mano“ von Beethoven zu hören. Von „auch unter Freiluftbedingungen erlesener Klangkultur“ schwärmen die BNN. Ein wunderbarer Abend, für den wir uns bei Petar Hristov (Oboe), Yuria Otaki (Klarinette) und Lorenzo Calligaris (Fagott) herzlich bedanken!

Neuer Podcast: Reger und das Stillsitzen

In Zeiten von Corona müssen alle mehr Zeit zuhause verbringen. Wer kann, arbeitet im Home-Office und Freunde besuchen ist nicht erlaubt. Auch Orchesterproben und Konzerte fallen aus. Für einige ein Anlass, ihr Leben zu entschleunigen und Achtsamkeit zu üben, für andere die Gelegenheit, endlich einmal konzentriert zu arbeiten. Max Reger hätte wohl zu letzteren gehört …

Zum Podcast auf Vimeo

Zehn Jahre Reger-Werkausgabe

Vor zehn Jahren, im Februar 2010, erschien unser erster Band der Reger-Werkausgabe: »Choralphanatsien für Orgel«. Der Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit mit dem Carus-Verlag in Stuttgart und ein schöner Anlass, nicht nur zu feiern, sondern auch die weitere Entwicklung in den Blick zu nehmen: Die Verbindung eines gedruckten Notenbands mit digitalem Apparat auf DVD war damals eine Neuheit und stieß auf begeisterte Zustimmung. Für die künftigen Bände freuen wir uns auf eine weitere Verbreitung durch die online-Präsentation der Quellen, Dokumente, Kommentare und enzyklopädischen Texte.

Neue Veröffentlichungen

Im Januar 2020 erschienen die Urtextausgaben von Max Regers Suiten op. 131c für Violoncello allein und op. 131d für Viola allein - letztere erstmals unter Berücksichtigung der Originalhandschriften in der Prager Konservatoriumsbibliothek.

Max Reger, Drei Suiten für Violoncello allein op. 131c
hrsg. von Jürgen Schaarwächter, 2020, Carus-Verlag CV 52.204 EUR 14,95

Max Reger, Drei Suiten für Viola allein op. 131d
Urtextausgabe, hrsg. von Jürgen Schaarwächter, 2020, Carus-Verlag CV 52.205 EUR 12,95

Susanne Popp beendet ihre Tätigkeit als Institutsleiterin und Geschäftsführerin

Nach 38 Jahren, in denen sie als Institutsleiterin und Geschäftsführerin das Max-Reger-Institut zur zentralen Forschungsstätte und Anlaufstelle in Sachen Reger gemacht hat, schied Prof. Dr. Susanne Popp zum 30. September diesen Jahres aus der Institutsleitung aus. Als Beraterin und als Mitglied des Kuratoriums wird sie dem Institut weiterhin zur Seite stehen. In einer persönlich gehaltenen kleinen Feier dankten ihr das Publikum des Preisträgerkonzerts (s.u.) und die Mitarbeiter des Instituts für ihr großartiges Wirken.

Neuer Pageflow: Max Reger sucht seinen Weg

Einen Beitrag zum AsKI-Gemeinschaftsprojekt Storytelling hat auch das Max-Reger-Institut beigesteuert. Auch wenn Reger die Ewige Stadt nie selbst besuchte - Einflüsse lassen sich auch in seinem Werk feststellen, hier exemplarisch erkundet an den Vier Tondichtungen nach A. Böcklin op. 128.

www.wege-nach-rom.de

Update der Max Reger Bildgalerie

Die Max Reger Bildgalerie geht in die nächste Runde; eine vollständige Revision und Erweiterung der Bestände geht auch mit der Optimierung der Bildqualität einher. Zusammen mit der Max Reger Klanggalerie ein weiteres Online-Angebot des Max-Reger-Instituts. Auf der Webseite werden über 80 ausgewählte Einspielungen von Werken Max Regers präsentiert um einen umfassenden Klangeindruck zu vermitteln. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung aller beteiligten Labels!

Reger-Werkausgabe, Bd. II/7: Vokalwerke mit Orgelbegleitung und weiteren Instrumenten

Der im August 2019 erschienene Band II/7 der Reger-Werkausgabe umfasst neben Regers 22 Liedern, neun Duetten und acht Chören mit Orgelbegleitung auch seine fünf Choralkantaten (WoO V/4). Die geistlichen Lieder mit Orgelbegleitung reichen von den ausladenden, ausdrücklich für Kirchenkonzerte konzipierten Gesängen des Opus 19 (1898) bis zu den schlichten während des Ersten Weltkriegs entstandenen Liedern des Opus 137. Regers Choralkantaten gehen auf Anregungen des Theologen Friedrich Spitta zurück, der die Kirchenmusik durch integrierten Gemeindegesang zurück in den Gottesdienst holen wollte.

Max-Reger-Portal Online

Die erste Version des Max-Reger-Portals ist nun Online verfügbar. Neben der Klanggalerie und der Bildgalerie finden sich dort Vermittlungsinhalte zum Leben und Werk Max Regers sowie Videos aus dem Podcast des Max-Reger-Instituts. In Zukunft sollen diese Inhalte erweitert und durch umfassende Recherchemöglichkeiten ergänzt werden.

http://maxreger.info/

Max Reger Klanggalerie Online

Pünktlich zum Jahresbeginn startet mit der Max Reger Klanggalerie ein weiteres Online-Angebot des Max-Reger-Instituts. Auf der Webseite werden über 80 ausgewählte Einspielungen von Werken Max Regers präsentiert um einen umfassenden Klangeindruck zu vermitteln. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung aller beteiligten Labels!

http://maxreger.info/klang/