Willkommen im Max-Reger-Institut (MRI),
der zentralen Reger-Forschungsstätte

Regers Leben und Werk einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen, ist oberstes Ziel des Max-Reger-Institut, das dem Fachmann wie dem interessierten Laien gleichermaßen offen steht. Die umfangreiche Sammlung und Bibliothek machen das Max-Reger-Institut zu einer Fundgrube für jeden Interessierten.

Konzert mit Trio Mikado am 4. August

Endlich wieder ein MRI-Konzert im Innenhof der Alten Karlsburg: Am Dienstag, 4. August, spielte das Trio Mikado die Serenade G-Dur op. 141a von Max Reger. Zuvor waren waren das Divertimento B-Dur KV 439b Nr. 3 von Mozart und Variationen über „La ci darem la mano“ von Beethoven zu hören. Von „auch unter Freiluftbedingungen erlesener Klangkultur“ schwärmen die BNN. Ein wunderbarer Abend, für den wir uns bei Petar Hristov (Oboe), Yuria Otaki (Klarinette) und Lorenzo Calligaris (Fagott) herzlich bedanken!

Die nächste Serenade in unserem Innenhof findet am 10. September mit dem Streichtrio Aleksandra Manic (Violine), Jinhee Kim (Viola) und Eyal Heimann (Violoncello) statt.

Neu erschienen: Fritz Busch conducts Beethoven in Copenhagen, 1933–1950

Als weiterer Beitrag des BrüderBuschArchivs im Max-Reger-Instituts in Zusammenarbeit mit dem Label Pristine Audio erschien soeben eine Doppel-CD mit Fritz Buschs Aufnahmen von Werken Ludwig van Beethovens. Neben den Leonore-Ouvertüren II und III und der Neunten Sinfonie (1948 bzw. 1950) sind auch rare Ausschnitte aus der Missa solemnis, dem Vierten Klavierkonzert (mit Rudolf Serkin) und der Neunten Sinfonie enthalten.

Erhältlich bei Pristine Classical

Neuer Podcast: Reger und das Stillsitzen

In Zeiten von Corona müssen alle mehr Zeit zuhause verbringen. Wer kann, arbeitet im Home-Office und Freunde besuchen ist nicht erlaubt. Auch Orchesterproben und Konzerte fallen aus. Für einige ein Anlass, ihr Leben zu entschleunigen und Achtsamkeit zu üben, für andere die Gelegenheit, endlich einmal konzentriert zu arbeiten. Max Reger hätte wohl zu letzteren gehört …

Zum Podcast auf Vimeo

Neuer Pageflow: 7. Europäischer Kammermusikwettbewerb Karlsruhe 2019

Die Mitarbeitenden Almut Ochsmann und David Koch haben den Kammermusikwettbewerb 2019 medial begleitet und aus den daraus entstandenen Fotos, Interviews und Konzertvideos eine Multimediapräsentation erstellt. Sie zeichnet ein lebendiges Bild des Wettbewerbs nach und gibt unter anderem Aufschluss darüber, wie sich die Ensembles den ausgewählten Werken von Max Reger genähert haben.

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Zehn Jahre Reger-Werkausgabe

Vor zehn Jahren, im Februar 2010, erschien unser erster Band der Reger-Werkausgabe: »Choralphanatsien für Orgel«. Der Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit mit dem Carus-Verlag in Stuttgart und ein schöner Anlass, nicht nur zu feiern, sondern auch die weitere Entwicklung in den Blick zu nehmen: Die Verbindung eines gedruckten Notenbands mit digitalem Apparat auf DVD war damals eine Neuheit und stieß auf begeisterte Zustimmung. Für die künftigen Bände freuen wir uns auf eine weitere Verbreitung durch die online-Präsentation der Quellen, Dokumente, Kommentare und enzyklopädischen Texte.

Zum Tod von Peter Serkin

Am 1. Februar verstarb 72-jährig der Pianist Peter Serkin, ein Sohn von Rudolf und Irene Serkin und Enkel von Adolf Busch. Peter Serkin, 1947 in Manhatten geboren, war zeitlebens Interpret selten zu hörender Werke, zeitgenössische Musik von Stefan Wolpe, Toru Takemitsu, Charles Wuorinen, Olivier Messiaen, Peter Lieberson und seinem Großvater Adolf Busch fand sich ebenso in seinem Repertoire wie Bach, Mozart oder Musik der Renaissance. Regelmäßig setzte er sich auch für das Schaffen Regers und Adolf Buschs ein, und im Regerjahr 2016 war er derjenige, der am häufigsten Regers Klavierkonzert f-Moll op. 114 im Konzert vortrug. Bis zuletzt war Serkin, schon schwer krebskrank, als Pianist aktiv.

Peter Serkin spielt Regers Bach-Variationen op. 81 (YouTube)

Neue Veröffentlichungen

Im Januar 2020 erschienen die Urtextausgaben von Max Regers Suiten op. 131c für Violoncello allein und op. 131d für Viola allein - letztere erstmals unter Berücksichtigung der Originalhandschriften in der Prager Konservatoriumsbibliothek.

Max Reger, Drei Suiten für Violoncello allein op. 131c
hrsg. von Jürgen Schaarwächter, 2020, Carus-Verlag CV 52.204 EUR 14,95

Max Reger, Drei Suiten für Viola allein op. 131d
Urtextausgabe, hrsg. von Jürgen Schaarwächter, 2020, Carus-Verlag CV 52.205 EUR 12,95

Opus Klassik Preis für Markus Becker

Am 13. Oktober wurde der Opus Klassik Preis für die beste Konzertaufnahme an Markus Becker überreicht. Gemeinsam mit Joshua Weilerstein und der Radiophilharmonie des NDR entstand die Live-Aufnahme des Reger-Klavierkonzerts am 13. Januar 2017. Wir gratulieren sehr herzlich.

Susanne Popp beendet ihre Tätigkeit als Institutsleiterin und Geschäftsführerin

Nach 38 Jahren, in denen sie als Institutsleiterin und Geschäftsführerin das Max-Reger-Institut zur zentralen Forschungsstätte und Anlaufstelle in Sachen Reger gemacht hat, schied Prof. Dr. Susanne Popp zum 30. September diesen Jahres aus der Institutsleitung aus. Als Beraterin und als Mitglied des Kuratoriums wird sie dem Institut weiterhin zur Seite stehen. In einer persönlich gehaltenen kleinen Feier dankten ihr das Publikum des Preisträgerkonzerts (s.u.) und die Mitarbeiter des Instituts für ihr großartiges Wirken.

Neuer Pageflow: Max Reger sucht seinen Weg

Einen Beitrag zum AsKI-Gemeinschaftsprojekt Storytelling hat auch das Max-Reger-Institut beigesteuert. Auch wenn Reger die Ewige Stadt nie selbst besuchte - Einflüsse lassen sich auch in seinem Werk feststellen, hier exemplarisch erkundet an den Vier Tondichtungen nach A. Böcklin op. 128.

www.wege-nach-rom.de

7. Europäischer Kammermusikwettbewerb Karlsruhe mit Werken von Max Reger

Zum siebten Mal richtet das Max-Reger-Institut Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der internationalen Max Reger Gesellschaft und der Stadt Karlsruhe sowie mit Unterstützung der Hochschule für Musik Karlsruhe vom 25. Bis 27. September 2019 den Europäischen Kammermusikwettbewerb Karlsruhe aus. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb seit 2005 alle zwei Jahre für Studierende aller europäischen Musikhochschulen sowie Musiker mit abgeschlossenem Hochschulstudium unterhalb der Altersgrenze von 30 Jahren.

Update der Max Reger Bildgalerie

Die Max Reger Bildgalerie geht in die nächste Runde; eine vollständige Revision und Erweiterung der Bestände geht auch mit der Optimierung der Bildqualität einher. Zusammen mit der Max Reger Klanggalerie ein weiteres Online-Angebot des Max-Reger-Instituts. Auf der Webseite werden über 80 ausgewählte Einspielungen von Werken Max Regers präsentiert um einen umfassenden Klangeindruck zu vermitteln. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung aller beteiligten Labels!

Reger-Werkausgabe, Bd. II/7: Vokalwerke mit Orgelbegleitung und weiteren Instrumenten

Der im August 2019 erschienene Band II/7 der Reger-Werkausgabe umfasst neben Regers 22 Liedern, neun Duetten und acht Chören mit Orgelbegleitung auch seine fünf Choralkantaten (WoO V/4). Die geistlichen Lieder mit Orgelbegleitung reichen von den ausladenden, ausdrücklich für Kirchenkonzerte konzipierten Gesängen des Opus 19 (1898) bis zu den schlichten während des Ersten Weltkriegs entstandenen Liedern des Opus 137. Regers Choralkantaten gehen auf Anregungen des Theologen Friedrich Spitta zurück, der die Kirchenmusik durch integrierten Gemeindegesang zurück in den Gottesdienst holen wollte.

Autographenerwerb

Im März 2019 konnte das Max-Reger-Institut mit Mitteln der Berthold Leibinger Stiftung und der Wüstenrot Stiftung ein lange verschollenes Reger-Autograph er­wer­ben – das Manuskript von Max Regers erster Bearbeitung von Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge Es-Dur BWV 552 für Klavier zu zwei Händen (Bach-B1 Nr. 4). Diese Hand­schrift wurde am 6. Mai der Öffentlichkeit vorgestellt, und Profes­sor Markus Becker (Hannover), der Regers Klavierschaffen auf CD eingespielt hat, brachte das Stück zur Aufführung.

Reger-Werkausgabe, Bd. II/8: Werke für gemischten Chor a cappella I (1890–1902)

Der im Juli 2018 erschienene Band II/8 der Reger-Werkausgabe umfasst die zwischen 1890 und 1902 komponierten gemischten Chöre Regers. Vertreten sind Beiträge zur katholischen liturgischen Gebrauchsmusik (Opus 61 und WoO VI/12, 19) ebenso wie zur evangelischen (Opus 79f und WoO VI/17, das choralbasierte vierstimmige Sätze für ein komplettes Kirchenjahr bereitstellt). Das Volkslied pflegt Reger nicht nur in weltlichen (WoO VI/10, 11), sondern auch in geistlichen Beiträgen (WoO VI/13, 14). Die satztechnisch und klanglich sehr anspruchsvollen Drei Chöre op. 39 sind renommierten Chorvereinigungen gewidmet, die sich professionellen Standards annähern. Das als Auftragswerk entstandene "Palmsonntagmorgen" WoO VI/18 bildet gewissermaßen die Brücke zu Regers späteren Motetten.

Max-Reger-Portal Online

Die erste Version des Max-Reger-Portals ist nun Online verfügbar. Neben der Klanggalerie und der Bildgalerie finden sich dort Vermittlungsinhalte zum Leben und Werk Max Regers sowie Videos aus dem Podcast des Max-Reger-Instituts. In Zukunft sollen diese Inhalte erweitert und durch umfassende Recherchemöglichkeiten ergänzt werden.

http://maxreger.info/

Max Reger Klanggalerie Online

Pünktlich zum Jahresbeginn startet mit der Max Reger Klanggalerie ein weiteres Online-Angebot des Max-Reger-Instituts. Auf der Webseite werden über 80 ausgewählte Einspielungen von Werken Max Regers präsentiert um einen umfassenden Klangeindruck zu vermitteln. Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung aller beteiligten Labels!

http://maxreger.info/klang/