Willkommen im Max-Reger-Institut (MRI),
der zentralen Reger-Forschungsstätte

Regers Leben und Werk einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen, ist oberstes Ziel des Max-Reger-Institut, das dem Fachmann wie dem interessierten Laien gleichermaßen offen steht. Die umfangreiche Sammlung und Bibliothek machen das Max-Reger-Institut zu einer Fundgrube für jeden Interessierten.

 

Aktuelles

Festkonzert zum 75. Gründungstag

Das Max-Reger-Institut/Elsa-Reger-Stiftung wird 75 Jahre alt!
Wir feiern dieses Jubiläum am Dienstag, 25. Oktober 2022, ab 19.00 Uhr im Velte-Saal der Musikhochschule Karlsruhe (Schloss Gottesaue).

Markus Becker und Julius Berger spielen für uns u.a. Regers Sonate a-Moll op. 116 für Violoncello und Klavier, Bach-Bearbeitungen für Klavier sowie die zweite Cello-solo-Suite aus Opus 131c.

Im Anschluss an das Konzert laden wir zum Empfang bei Wein und Reger-Bällchen in die Cafeteria des Schlosses Gottesaue. Wenn Sie mit uns feiern wollen, bitten wir Sie um eine Anmeldung per Telefon oder Email. Der Eintritt ist frei (Spenden sind gleichwohl willkommen).

Neu erschienen:
Adolf Busch & Rudolf Serkin at the Library of Congress - Brahms, Busch, Schubert (1944-48)

Mehrere Tonträgerpremieren vereinigt die Veröffentlichung aus der Library of Congress in Washington (D.C.) - nicht nur Johannes Brahms’ G-Dur-Sonate op. 78 vom 7. Oktober 1944 und Franz Schuberts Rondo brillant h-Moll op. 70 vom 16. Januar 1948, sondern auch Buschs Bearbeitung der Nationalhymne der USA, gleichfalls von 1944. Adolf Buschs Violinsonate a-Moll op. 56 ist in dem Uraufführungsmitschnitt vom 10. Dezember 1946 zu hören.

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Neu erschienen:
Adolf Busch – Concertos [by Brahms and Dvořák] in Wartime New York

Aus den Jahren 1943/4 stammen Adolf Buschs New Yorker Live-Mitschnitte der Violinkonzerte von Johannes Brahms und Antonín Dvořák unter der Leitung von William Steinberg und Léon Barzin. Als Bonus ist das Finale des Brahms-Konzerts in einer Rundfunkproduktion der NBC von 1942 enthalten.

Zur Veröffentlichung auf Pristine Classical

Neu erschienen:
Fritz Busch in Kopenhagen 1933–1951

In der letzten Folge von Fritz Buschs Aufnahmen aus Kopenhagen stehen Mozarts Linzer Sinfonie und die Kleine Nachtmusik im Zentrum, flankiert von Webers Freischütz-Ouvertüre und Dvoráks Karneval. Auch nur als Fragment überlieferte Konzertwerke von Bach (mit Adolf Busch) und Mozart (mit Rudolf Serkin) sind enthalten.

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Neu erschienen:
Joseph Keilberth dirigiert Reger und Wolf 1941–1944

In Kooperation mit dem Deutschen Rundfunkarchiv können nun endlich Joseph Keilberths erste Reger-Einspielungen vorgelegt werden - die Böcklin-Suite op. 128 und die Mozart-Variationen op. 132, mit dem Deutschen Philharmonischen Orchester Prag aus dem dortigen Josephinum. Die Mozart-Variationen vom 1. August 1944 sind eine CD-Premiere, kriegsbedingt konnte die Telefunken-Produktion nicht mehr auf den Markt gebracht werden. Ergänzt werden die Reger-Aufnahmen durch Keilberths Einspielungen von Werken Hugo Wolfs - vor allem der Italienischen Serenade für Streicher, die Reger 1903 aus Wolfs Nachlass herausgegeben hatte.

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Neu erschienen:
Rudolf Serkin spielt Bach und Reger (mit David Singer, Klarinette)

Rudolf Serkin, Schwiegersohn von Adolf Busch, aber auch Kuratoriumsmitglied des Max-Reger-Instituts, hat ein reiches diskografisches Erbe hinterlassen; doch Reger-Werke sind in nur überschaubarem Maße vertreten. So freuen wir uns, in Kooperation mit Marlboro Music die Aufführung der Klarinettensonate B-Dur op. 107 von Reger aus dem Jahr 1977 vorlegen zu können, gekoppelt mit einer von Serkins frühesten Einspielungen überhaupt - den Bach’schen Goldberg-Variationen, die ca. 1928 für das Welte Mignon-Reproduktionsklavier eingespielt wurden; die CD-Veröffentlichung dokumentiert eine Wiedergabe vom Klang Raum Riehen 2015, der Busch, Serkin und Reger gewidmet war und den eine Ausstellung des Max-Reger-Instituts begleitete.

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RWA Online

Die Reger-Werkausgabe beschreitet neue Wege und publiziert die digitalen Bestandteile der Editionen auf der neuen Projektseite RWA online.

www.reger-werkausgabe.de

Zusammen mit der Publikation der beiden neusten Editionsbände Lieder II (Band II/2) und Werke für gemischten Chor a cappella II (Band II/9) im Carus-Verlag, Stuttgart startet die Reger-Werkausgabe (RWA) ihre neue Projektseite RWA online. Die RWA erneuert damit ihr hybrides Editionsmodell und veröffentlicht die digitalen Editionsbestandteile online, zentral, nachhaltig und frei zugänglich.

Wie bisher schon auf den bandweise erstellten DVDs bestehen die digitalen Editionsteile aus den wissenschaftlichen Begleittexten, den digitalen Editionen mit Kritischem Bericht und einer umfangreichen digitalen Enzyklopädie (ab Spätjahr 2021) zu Leben und Werk Max Regers. Mit RWA online werden die bisherigen Grenzen des Doppels Editionsband/DVD durchlässig. Der Nutzer erhält vielfältige Möglichkeiten, sich auf weitläufige digitale Wanderschaften durch den Gesamtkomplex der in der RWA edierten Werke und ihrer historischen Zusammenhänge jenseits eines konkreten Bandkontextes zu begeben. Neben der Möglichkeit, den Fortgang des Editionsprojekts live mitverfolgen zu können, steht dem Nutzer auf diese Weise auch immer der aktuelle Forschungs- und Publikationsstand zur Verfügung.

Mehr auf www.reger-werkausgabe.de

Neu erschienen: Lieder II

Band II/2, publiziert im Carus-Verlag, ist jetzt erhältlich.

Mit seinen zwischen Sommer 1889 und Frühjahr 1901 geschriebenen Liedern erregte Reger Aufsehen in der Musikwelt. Legte doch der Komponist, der sich nach schweren Krisenjahren persönlich und künstlerisch konsolidiert hatte, in diesen eine harmonische und melodische Kompromisslosigkeit an den Tag, die Interpret*innen und Publikum gleichermaßen herausforderten, faszinierten und irritierten.

Die Sammlungen, die Reger zusammenstellte, wurden stets umfangreicher: Die Opera 35 und 37 umfassten sechs bzw. fünf Lieder, die Opera 43 und 48 acht bzw. sieben, die Opera 51 und 55 dann zwölf und fünfzehn Lieder. Zudem verfasste er einige Einzelbeiträge zum Abdruck in der Neuen Musik-Zeitung (WoO VII/23–29).

Bei seiner Textsuche wandte sich Reger der zeitgenössischen Lyrik zu. Die Gedichte, die er vertonte, stammten von Vertretern des literarischen Jugendstils und Impressionismus, darunter Otto Julius Bierbaum, Detlev von Liliencron und Richard Dehmel. Intensität und Subtilität der Empfindung, Anspruch auf Innerlichkeit und moderne Gefühlssprache waren dabei Regers musikalische Gradmesser. Dem entsprach die Konzentration auf das moderne Deklamationslied in der Nachfolge Hugo Wolfs, dem das Opus 51 gewidmet ist.

Ferner wagte sich Reger an Texte, die zuvor auch Richard Strauss vertont hatte, und fand dabei zu sehr unterschiedlichen Lösungen in Stimmung und Klangsprache.

Reger-Werkausgabe, Bd. II/2: Lieder II, Carus-Verlag, Stuttgart 2021, CV 52.809

Neu erschienen: Werke für gemischten Chor a cappella II

Band II/9, publiziert im Carus-Verlag, ist jetzt erhältlich.

Dieser zweite Teilband umfasst die zwischen 1904 und 1914 komponierten gemischten Chöre Regers. Es überwiegen die geistlichen Werke mit den großen Motetten Opus 110 (»Mein Odem ist schwach«, »Ach Herr, strafe mich nicht!«, »O Tod, wie bitter bist du«), den Acht geistlichen Gesängen op. 138 und dem fragmentarischen Vater unser. Die liturgische Gebrauchsmusik ist mit der Oster-Motette Lasset uns den Herren preisen, den Vier Kirchengesängen und den englischsprachigen Responsories vertreten. Bei den weltlichen Werken dominieren die Zwölf Chöre aus dem Volksliederbuch, flankiert von dem für ein Schulbuch entstandenen Good Night und dem Abschiedslied für Fritz Stein.

Reger-Werkausgabe, Bd. II/9: Werke für gemischten Chor a capella II, Carus-Verlag, Stuttgart 2021, CV 52.816

Neu erschienen: Max Reger–Philipp Wolfrum. Briefe und Dokumente einer Künstlerfreundschaft

Nach mehrjähriger Pause werden die Briefeditionen des Max-Reger-Instituts mit dem Band Max Reger–Philipp Wolfrum. Briefe und Dokumente einer Künstlerfreundschaft fortgesetzt. Philipp Wolfrum (1854–1919), Heidelberger Universitätsmusikdirektor und Leiter des Heidelberger Bachvereins, war bekannt als Förderer zeitgenössischer Musik im Heidelberger Musikleben, doch war sein Interesse gleichermaßen auf Johann Sebastian Bach gerichtet. Diese beiden Bereiche, dazu ein ähnlicher Humor und vergleichbares Arbeitsethos, resultierten in einer lebenslangen Freundschaft zwischen ihm und Max Reger. Nach erster Kontaktaufnahme 1901 führte ab 1905 das gemeinsame Konzertieren auf zwei Flügeln, zumeist mit Werken von Bach und Reger, zur Prägung der Phrase „Max und Moritz“. Ab 1906 konnte Reger in Heidelberg eigene Kompositionen dirigieren, und Reger setzte sich für die Aufführung besonders von Wolfrums Weihnachtsmysterium ein.

Zum Buch beim Carus-Verlag