Willkommen im Max-Reger-Institut (MRI),
der zentralen Reger-Forschungsstätte

Regers Leben und Werk einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen, ist oberstes Ziel des Max-Reger-Institut, das dem Fachmann wie dem interessierten Laien gleichermaßen offen steht. Die umfangreiche Sammlung und Bibliothek machen das Max-Reger-Institut zu einer Fundgrube für jeden Interessierten.

Max-Reger-Institut Termine im Juni

Mittwoch, 28.06.2017, 19:00 – Nick & Nora
Das Wissenschaftsfestival Effekte bringt Forschung auch an ungewöhnliche Orte, nämlich genau dorthin, wo man sie sonst nicht erwartet: Bei Wissensdurst gibt es Wissenschaft in Bar und Kneipe, nebst Barhocker, Zapfhahn und Spirituosenschrank. Mit dabei: Dr. Matthias Bruhn von der HfG Karlsruhe und Dr. Jürgen Schaarwächter vom Max-Reger-Institut.

Max-Reger-Institut Termine im Juli

Dienstag, 11.07.2017, 19:00 – Stadtkirche Durlach
Roberto Marini spielt Reger / Ausstellung: Gemälde von Agostino Raff / Max Reger: Phantasie und Fuge über BACH op. 46

Dem Max-Reger-Institut ist es gelungen, die letzte in unserer Sammlung noch fehlende, ursprünglich für Regers Freund und Interpreten Karl Straube bestimmte Originalhandschrift eines Reger’schen Orgelwerks aus Privatbesitz für das Max-Reger-Institut zu erwerben: Die Phantasie und Fuge über BACH op. 46 (1900) ist nicht nur ein Glanzpunkt in Regers Orgelschaffen, sondern auch unserer Sammlungstätigkeit. Dass der Erwerb getätigt werden konnte, verdanken wir zu gleichen Teilen der Kulturstiftung der Länder, Berlin, der Berthold Leibinger Stiftung, Ditzingen, und dem Erbe unserer 2015 verstorbenen Gönnerin Marion Reichenbach, Bonn.

Der römische Maler und Architekt Agostino Raff, der uns schon im Regerjahr 1973 sein bekanntes Triptychon „Max Reger: Wachet auf ruft uns die Stimme“ überlassen hatte, schenkte dem Institut im März 2017 zwei weitere Reger-Kunstwerke, darunter das im Regerjahr 2016 entstandene Gemälde „La città onirica di Max Reger: Introduzione e passacaglia in re min.“ Er ist ein begeisterter Reger-Liebhaber und wird in seiner Liebe zum Orgelschaffen durch seinen Freund, den italienischen Orgelprofessor Roberto Marini bestärkt, der schon mehrfach in Karlsruhe gastiert hat und dessen Gesamteinspielung der Orgelwerke Regers hoch gelobt wird.

Aus diesem Anlass wird das Max-Reger-Institut seine neuen Schätze der Öffentlichkeit präsentieren. Das Orgelkonzert Roberto Marinis in der Durlacher Stadtkirche wird durch eine kleine Ausstellung der Reger-Bilder Agostino Raffs und des neu erworbenen Manuskripts begleitet. Auf dem Programm werden neben der Phantasie und Fuge über BACH op. 46 auch die Introduction und Passacaglia d-moll WoO IV/6 und die Choralphantasie „Wachet auf, ruft uns die Stimme!“ op. 52 Nr. 2 stehen, die den Anstoß zu Raffs Auseinandersetzung mit dem Komponisten gab.

Europäischer Kammermusikwettbewerb Karlsruhe 2017

2017 veranstalten das Max-Reger-Institut, die Internationale Max-Reger-Gesellschaft und die Stadt Karlsruhe zum sechsten Mal den europäischen Kammermusikwettbewerb in Karlsruhe. Der Wettbewerb findet vom 26. bis 29. September in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Karlsruhe in den Räumlichkeiten des Schloss Gottesaue statt und bietet Studierenden und jungen Hochschulabsolventen die Möglichkeit, als kammermusikalische Ensembles (Duos und Trios) teilzunehmen. Um das Werk Max Regers im Rahmen der Veranstaltung zu pflegen, muss das Wettbewerbsprogramm zu einem Drittel aus seinen Werken bestehen. Den Siegern werden regionale, überregionale und internationale Konzertmöglichkeiten vermittelt. Der Eintritt ist Frei.

Mehr Informationen unter www.kammermusikwettbewerb.karlsruhe.de

Neu erschienen: Maximum Reger

Mit dem DVD-Box-Set »Maximum Reger« schuf Fugue State Films, in enger Kooperation mit dem Max-Reger-Institut, eine umfassende Sammlung zu Regers Leben und Regers Musik. Auf sechs DVDs verteilt finden sich mehr als 15 Stunden Inhalt, darunter drei Dokumentationen in Spielfilmlänge und 12 Stunden Aufnahmen von Regers Musik. Der Anfang der Dokumentation ist auch auf YouTube verfügbar.

Erhältlich bei Fugue State Films

Neu erschienen: Reger-Studien 10. Max Reger und das Lied. Tagungsbericht Karlsruhe 2015

Im Œuvre Max Regers nimmt das Liedschaffen eine wichtige, dem Klavierwerk vergleichbare Rolle ein. In allen Lebensphasen hat er sich ihm gewidmet und rund 300 Klavierlieder geschrieben. Im September 2015 veranstaltete das Max-Reger-Institut in Karlsruhe eine interdisziplinäre Tagung zu diesem im Musikleben wie in der Forschung noch immer unterrepräsentierten Schaffensbereich, der seit 2015 auch im Fokus der neuen Reger-Werkausgabe steht. Die Tagung verband historiografische mit aktuellen Fragestellungen und widmete sich entstehungsgeschichtlichen, ästhetischen und kompositionstechnischen, editorischen, rezeptionstheoretischen sowie interpretatorischen Aspekten. Die Beiträge von Musikwissenschaftlern, Germanisten, Informatikern, einem Neurologen sowie Interpreten konnten eine Vielzahl neuer Perspektiven eröffnen.

Erschienen im Carus-Verlag

Neu erschienen – Reger: The Centenary Collection

Zum 100. Todestag Max Regers präsentiert Warner Classics aus seinem reichen Archiv Schätze aus vierzig Jahren. Neben Klassikern wie den Mozart- und Hiller-Variationen unter Joseph Keilberth und dem Klarinettenquintett mit Sabine Meyer und dem Wiener Streichsextett sind u.a. Christa Ludwig, Dietrich Fischer-Dieskau, Olaf Bär als Liedsänger vertreten, das Hilliard Ensemble, der Schwedische Rundfunkchor unter Eric Ericson, doch auch eine ganze Linie legendärer Organisten, unter ihnen Fernando Germani, Anton Heiller, Franz Lehrndorfer und Christoph Bossert. Zahlreiche CD-Premieren und lang erwartete Wiederveröffentlichungen haben auf 8 prall gefüllten CDs Platz gefunden, darunter auch bedeutsame Einspielungen von Regers beiden späten Chorwerken mit Orchester Op. 144a und Op. 144b mit dem Solisten Max van Egmond und der Jungen Kantorei Darmstadt.

Neuer Podcast: Reger schreibt an seine Mutter

Max Reger war ein Vielschreiber: Das betrifft nicht nur die Anzahl seiner Kompositionen, sondern mehr noch, die seiner Briefe. Insgesamt sind deutlich über 10.000 Briefe aus seiner Feder bekannt – nur 18 richten sich an seine Mutter Philomena. Einen dieser Briefe stellen wir Ihnen hier vor. Er stammt ursprünglich aus dem Nachlass von Regers Schwester Emma und gibt ungewöhnliche Einblicke in Regers familiäre Situation. Reger schrieb ihn im Februar 1906.​

Zum Podcast auf Vimeo

Neu erschienen: Max Reger. Werk statt Leben – Biographie

Rechtzeitig zum Reger-Jahr 2016 ist beim Verlag Breitkopf & Härtel die Reger-Biographie von Susanne Popp erschienen. Die umfassende Biographie präsentiert Reger auf der Grundlage teils wenig bekannter Briefe und Dokumente, die das ruhelose Leben des Workaholics anschaulich illustrieren. Weitere multimediale Inhalte gibt es auf maxreger.info.

Zum Buch auf der Verlagsseite

Neu erschienen: Reger-Werkausgabe, Band I/7

Reger-Werkausgabe, Band. I/7, hrsg. von Alexander Becker, Christopher Grafschmidt, Stefan König und Stefanie Steiner-Grage, xxx, 207 S. + DVD, Carus-Verlag 2015, CV 52.807 (EUR 208,00)