Willkommen im Max-Reger-Institut (MRI),
der zentralen Reger-Forschungsstätte

Regers Leben und Werk einer größeren Öffentlichkeit bekannt zu machen, ist oberstes Ziel des Max-Reger-Institut, das dem Fachmann wie dem interessierten Laien gleichermaßen offen steht. Die umfangreiche Sammlung und Bibliothek machen das Max-Reger-Institut zu einer Fundgrube für jeden Interessierten.

Max-Reger-Institut Termine im Oktober

Dienstag, 24. Oktober 2017, ab 18.00 Uhr – Festsaal der Karlsburg in Durlach
Festkonzert zum 70-jährigen Gründungsjubiläum des Max-Reger-Instituts. In dem Festkonzert werden viele dem Reger-Institut seit langem verbundene, international bekannte Reger-Interpreten auftreten. Den roten Faden des Programms wird die Geschichte unserer Sammlung bilden, von Null im Gründungsjahr 1947 bis zur heute weltweit größten Autographensammlung des Komponisten.

Eintritt frei, Spenden willkommen.

Ab 1. Oktober 2017 teilen sich Prof. Dr. Susanne Popp und Dr. Alexander Becker die Aufgaben der Institutsleitung

Von nun an „sempre con tutta forza“ vierhändig.

Neu erschienen: Max Reger, Requiem WoO V/9

Thomas Meyer-Fiebigs langjährige Befassung mit Regers Requiem WoO V/9 (1914) hat endlich zur Veröffentlichung einer Neuausgabe von Regers unvollendet gebliebenem Werk geführt, das die Musikkritik auch als Torso bereits als »Zeit- und Personaldokument allerersten Ranges« bezeichnete. Meyer-Fiebig legt bei seiner Vervollständigung des Dies irae mit seiner intimen Kenntnis von Regers Schaffen Wert darauf, einen Stilbruch zu vermeiden und sich ganz in den Dienst des Komponisten zu stellen. Während der erste Satz in Art einer Urtextausgabe auf Basis der von Reger druckfertig eingerichteten Partitur neu ediert wurde, war es Ziel der Neuausgabe des zweiten Satzes des Werkes, Regers Techniken so nahe wie möglich zu kommen und so wenig wie möglich einzugreifen. So sehr wir weiterhin bedauern müssen, dass ein abendfüllendes Requiem von Regers Hand nicht vorliegt, so sehr können die zwei jetzt vorliegenden Sätze für sich stehen und mit anderen Kompositionen in lebendigen Dialog treten.

Erschienen bei Musikproduktion Höflich

Neues Manuskript: Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46

Dem Max-Reger-Institut in Karlsruhe gelingt es nach fast 60 Jahren, eine Lücke in seinem Bestand zu schließen: Mit Regers Komposition Phantasie und Fuge über B-A-C-H op. 46 für Orgel aus dem Jahr 1900 erwirbt es nicht nur ein Schlüsselwerk des Komponisten und der modernen Orgelmusik überhaupt, sondern zugleich die letzte noch fehlende von zehn Handschriften seiner großen Orgelwerke, die Reger eigens für den späteren Leipziger Thomasorganist Karl Straube anfertigte. Die Kulturstiftung der Länder und die Berthold Leibinger Stiftung unterstützten den Ankauf.

Vollständige Pressemitteilung

Neu erschienen: Maximum Reger

Mit dem DVD-Box-Set »Maximum Reger« schuf Fugue State Films, in enger Kooperation mit dem Max-Reger-Institut, eine umfassende Sammlung zu Regers Leben und Regers Musik. Auf sechs DVDs verteilt finden sich mehr als 15 Stunden Inhalt, darunter drei Dokumentationen in Spielfilmlänge und 12 Stunden Aufnahmen von Regers Musik. Der Anfang der Dokumentation ist auch auf YouTube verfügbar.

Erhältlich bei Fugue State Films

Neu erschienen: Reger-Studien 10. Max Reger und das Lied. Tagungsbericht Karlsruhe 2015

Im Œuvre Max Regers nimmt das Liedschaffen eine wichtige, dem Klavierwerk vergleichbare Rolle ein. In allen Lebensphasen hat er sich ihm gewidmet und rund 300 Klavierlieder geschrieben. Im September 2015 veranstaltete das Max-Reger-Institut in Karlsruhe eine interdisziplinäre Tagung zu diesem im Musikleben wie in der Forschung noch immer unterrepräsentierten Schaffensbereich, der seit 2015 auch im Fokus der neuen Reger-Werkausgabe steht. Die Tagung verband historiografische mit aktuellen Fragestellungen und widmete sich entstehungsgeschichtlichen, ästhetischen und kompositionstechnischen, editorischen, rezeptionstheoretischen sowie interpretatorischen Aspekten. Die Beiträge von Musikwissenschaftlern, Germanisten, Informatikern, einem Neurologen sowie Interpreten konnten eine Vielzahl neuer Perspektiven eröffnen.

Erschienen im Carus-Verlag

Neu erschienen – Reger: The Centenary Collection

Zum 100. Todestag Max Regers präsentiert Warner Classics aus seinem reichen Archiv Schätze aus vierzig Jahren. Neben Klassikern wie den Mozart- und Hiller-Variationen unter Joseph Keilberth und dem Klarinettenquintett mit Sabine Meyer und dem Wiener Streichsextett sind u.a. Christa Ludwig, Dietrich Fischer-Dieskau, Olaf Bär als Liedsänger vertreten, das Hilliard Ensemble, der Schwedische Rundfunkchor unter Eric Ericson, doch auch eine ganze Linie legendärer Organisten, unter ihnen Fernando Germani, Anton Heiller, Franz Lehrndorfer und Christoph Bossert. Zahlreiche CD-Premieren und lang erwartete Wiederveröffentlichungen haben auf 8 prall gefüllten CDs Platz gefunden, darunter auch bedeutsame Einspielungen von Regers beiden späten Chorwerken mit Orchester Op. 144a und Op. 144b mit dem Solisten Max van Egmond und der Jungen Kantorei Darmstadt.

Neuer Podcast: Reger schreibt an seine Mutter

Max Reger war ein Vielschreiber: Das betrifft nicht nur die Anzahl seiner Kompositionen, sondern mehr noch, die seiner Briefe. Insgesamt sind deutlich über 10.000 Briefe aus seiner Feder bekannt – nur 18 richten sich an seine Mutter Philomena. Einen dieser Briefe stellen wir Ihnen hier vor. Er stammt ursprünglich aus dem Nachlass von Regers Schwester Emma und gibt ungewöhnliche Einblicke in Regers familiäre Situation. Reger schrieb ihn im Februar 1906.​

Zum Podcast auf Vimeo

Neu erschienen: Max Reger. Werk statt Leben – Biographie

Rechtzeitig zum Reger-Jahr 2016 ist beim Verlag Breitkopf & Härtel die Reger-Biographie von Susanne Popp erschienen. Die umfassende Biographie präsentiert Reger auf der Grundlage teils wenig bekannter Briefe und Dokumente, die das ruhelose Leben des Workaholics anschaulich illustrieren. Weitere multimediale Inhalte gibt es auf maxreger.info.

Zum Buch auf der Verlagsseite

Neu erschienen: Reger-Werkausgabe, Band I/7

Reger-Werkausgabe, Band. I/7, hrsg. von Alexander Becker, Christopher Grafschmidt, Stefan König und Stefanie Steiner-Grage, xxx, 207 S. + DVD, Carus-Verlag 2015, CV 52.807 (EUR 208,00)